Montag, 9. Juni 2008

Alles hat einmal ein Ende....

.... und deshalb steht unser Pontiac Vibe ab heute nicht mehr vollbeladen vor unserem Zelt, sondern ist vermutlich schon wieder blitzblank sauber und hat einen neuen Mieter. Nach einer Strecke von mehr als 7600km (ungefähr Hannover - Japan Luftlinie) in den letzten 27 Tagen sitze ich mit meinem Schatz abflugbereit und dem Wissen, dass unser Trip der absolute Hammer war, in LA am Flughafen.

Aber eines wissen wir auch ganz sicher; der nächste Urlaub ist ohne große Herumreiserei und mit viel Sonne, Wellen und Relaxen. Oder kommt es doch anders und Johanna zeigt mir ihre frühere Heimat Costa Rica in einer mehrwöchigen Tour?

Tag 23-26: Los Angeles und Umland

Im Ohr hatten wir noch von einigen die Worte: LA könnt ihr euch echt sparen. Diese Stadt hat es uns Beiden angetan was zum mindesten nicht für meinen Fall verwundert, da mir im Herbst letzten Jahres auch schon San Diego so gut gefallen hatte.
Besonders gefallen haben uns die muckeligen, ruhigen Ecken an der Küste in Long Beach oder der verrückte Venice Beach.
Wir haben es in LA etwas ruhiger angehen lassen und haben als erstes an den Baywatch Stränden in Santa Monica und Malibu umgeschaut und sind dann weiter in DIE Einkaufsstrasse- den Rodeodrive. Durch Bel Air und Beverly Hills am Hollywood Schild vorbei ging es auf den Hollywood Boulevard wo wir uns bis in die Nacht aufgehalten haben. Am nächsten Tag gab es Frühstück und relxen am Strand in Long Beach, den für uns schönsten Teil der Stadt. Gegen Nachmittag wurde dann zum letzten Mal das Shopping Verlangen gestillt. Vom vielen shoppen am Vortag haben wir uns dann am Venice Beach in der Sonne erholt, der wohl coolste Strand an dem wir je waren. Bitte versteht cool eher wie abgefahren, erlebnisreich und nicht als ruhig und gemütlich.

Abschließend hatten wir eine Menge Spass in den unzähligen Rides und Attraktionen im Land unserer Helden der Kindheit. Obwohl seit wann ist Benjamin Blümchen von Walt Disney und wohnt im Disneyland. Disneyland war echt überraschend spitze und hat auch uns als noch kinderloses Pärchen eine Menge Spass gemacht nicht zuletzt weil Johanna ihre Lieblinge Tigger, I-ah und natürlich Winney the Pooh getroffen hat.

Tag 17-23: Sonne, Strand und mehr

Eigentlich hatten wir für die nächste Woche einfach nur Surfen an der Pazifikküste. Der Plan war auf dem Weg von Santa Cruz in Richtung Los Angeles an den besten Surfspots zu halten, in den Wetsuit reinzuspringen und einpaar schöne Wellen abzureiten- aber nix war’s.
Es gab leider einfach keine Wellen.

Wir haben aber trotzdem nicht den Kopf in den Sand gesteckt und haben stattdessen uns Buckelwale und Seelöwen in der Bucht bei Monterey angeschaut, faul am Strand die Sonne genossen, frischen Fisch aus dem Ozean bei Califorischem Wein genossen und an den Steilküsten bei herrlichem Ausblick gecampt und es uns einfach gut gehen lassen. Die Fahrt auf dem Highway 1 die Küste entlang bis hinunter nach LA ist einfach ein Traum gewesen auch ohne Wellenreiten.

Sonntag, 8. Juni 2008

Tag 16- Bungeeeeeeeeeeeeeeeeee

Nach diesen Superstops auf unserer Reise haben wir uns den Spruch “Nur fliegen ist schöner“ gewidmet. Es ging nach Sanora zum Bungee Springen und es war laut Johanna einfach unglaublich. Abends durch das Silicon Valley an Google und Co vorbei zurück an die Pazifikküste genauer gesagt in die Surfer Metropole Santa Cruz.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Tag 13-15: Schwulen-Metropole SAN FRANCISCO

Den Hit von Scott McKennzie summend “If you are going to SAN FRANCISCO..” sind wir über die Oaklandbrücke in die Metropole an der Westküste gefahren. Hier ging es natürlich an die Golden Gate Bridge und dem nahegelegenen Gefängnis Alcatraz sowie zum Shoppen. Mit der Cable Car haben wir uns an den Pier 39 bringen lassen, wo wir das erste Mal die Seelöwen beim Nickerchen beobachtet haben. Seelöwen, Seehunde und Seeotter sind an der Pazifikküste zwischen Los Angeles und San Francisco genau wie Buckelwale und Delfine zu dieser Zeit des Jahres in großen Mengen zu finden. Die Seelöwen sind schon ein wirklich lustiges und lebendiges Völkchen. San Francisco ist eine multikulti Stadt mit superschönen Ecken, aber von dem berühmten Hippie Flair der Westküstenstadt haben wir leider nix gespürt.

Tag 10/11- Traumhafter Yosemite Park

Mit hohen Erwartungen ging unsere Reise weiter in Richtung Nord-Westen in den großen und für viele den schönsten National park Nordamerikas:Yosemite Park. Auf dem Weg dorthin übernachteten wir direkt an einem der rauschenden Flüsse hoch oben in der Sierra Nevada. Hier haben wir das erste Mal „Bären-sichere Kontainer“ kennengelernt und sind mit dem Gedanken eingeschlafen, dass wir am nächsten Morgen beim Frühstück den Schwarzbären beim Lachse fangen beobachten können :-D Dies war leider nicht so, dafür haben wir ein Schwarzbärkind im Yosemite Park beim Ameisen essen beobachten können. Auch hier sind diese Bärensicheren Metallkisten , in denen man jegliche Lebensmittel und Kosmetikzubehör verstauen soll,

unbedingt erforderlich, damit die Bären sich nicht daran bedienen können bzw. nicht das Auto aufbrechen, um über die Vorräte herzufallen.

Begeistert wurden wir von den vielen Wasserfällen, die über den gesamten Park verteilt sind. Auch zu erwähnen ist der „Mirror Lake“, in dem sich die schöne Landschaft mit dem „Half Dome“ (ein begehrter Fels bei Kletterern) spiegelt. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen durch die riesigen Sequoirbäume zu gehen.

Tag 9- Schauriges Death Valley

Von Las Vegas haben wir uns in Richtung Death Valley aufgemacht . Das Tal des Todes –geprägt durch Sanddünen, vertrockneten Salzseen und unvorstellbare Hitze liegt 86 m unterm Meeresspiegel.

Nachts um 3h sind wir auf unserem Campingplatz angekommen und wurden , wie man es sich in einer Wüste vorstellt, von heulenden Coyoten bei Vollmond empfangen.
Start in den Tag waren dieses Mal keine Pancakes, sondern Eis mit Erdbeeren. Zwischenzeitlich haben wir Wasser im Wasserkanister aufgewärmt, so dass wir uns mit lauwarmen Wasser bei 120°F abkühlen konnten.
Völlig erschlagen von der Hitze, doch begeistert von dem Tal, empfehlen wir jedem einen Abstecher zum dritt tiefsten Punkt der Welt.