Montag, 26. Mai 2008

Tag 8: Erst Surfen am Berg und dann Zocken inna Wüste

Tag 8: The Waive

An diesem Morgen steht einbesonderer Programmpunkt auf dem Plan, der bis gestern noch nicht gesichert war. Gestern Morgen sind wir früh raus, um uns in der Ranger Station mit 130 Anderen auf 10 Plätze zu bewerben! Wir hatten tatsächlich Glück und unsere Nummer wurde gezogen, so dass wir heute in die begehrte „The Waive“ konnten.
Mit Fotos als Wegweiser bewaffnet brauchten wir eine gute Stunde zu Fuß bis wir am Ziel waren.

Las Vegas

Nachmittags ging`s weiter ins Spielerparadies Las Vegas. Nachdem wir in unserem Hotel, Luxor- die Pyramide, eingecheckt hatten, ging es zur Vorstellung des Cirque du Soleils ins Bellagio. Johanna’s Geburtstagsgeschenk bot uns eine atemberaubende Show in der Luft, im Wasser und an Land.
Nach der Vorstellung sind wir durch`s die Casino geschlendert, haben am einarmigen Banditen unser Glück versucht, ein wenig beim Pokern zugesehen und die Springbrunnenshow des Bellagios genossen. Abgeschlossen haben wir die Nacht mit einem Spaziergang bei 30°C übern Strip vorbei an den berühmten Hotels und Casinos.

Am nächsten Morgen sind wir zum Frühstück ins Bellagio gegangen und haben wohl von dem besten Buffet der Welt geschlemmt. Gut gestärkt ging es für 7 Stunden zum Turbo-Shoppen in eine der riesigen Malls. Völlig erschlagen hab ich mich dann vors Steuer gesetzt und uns ins Tal des Todes gefahren.

Las Vegas ist eine einzigartige Stadt, die niemand abschreiben sollte bevor er da war.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Tag 7 Glen Canyon- Lake Powell - Antelope

Spät abends ging’s dann zurück in Richtung Nord Osten in den Glen Canyon National Park. Hier haben wir am Lake Powell in der Nähe von Page Halt gemacht.
Ein riesiger wunderschöner See, der ursprünglich ein Canyon war und später durch das Wasser des Colorado Rivers geflutet wurde. Ein Paradies für Angler und Wassersportfans.
Auf Empfehlung unserer russischen Freunden, mit denen wir uns die letzte Nacht einen Campingplatz geteilt hatten, sind wir zum Antelope Canyon gefahren. Dieser kleine aber äußerst sehenswerte Canyon. Ein Traum- unser Lieblingscanyon!

Mittwoch, 21. Mai 2008

Tag 5 + 6: Grand Canyon- Bei Schnee und Hitze

Am Montag haben wir unsere Zelte in Moab abgebaut und sind los in Richtung Grand Canyon. Ein kleiner Umweg hat uns zum “Monument Valley“ geführt, wo einst Forest Gump seinen berühmten Lauf durch Amerika abgebrochen hat. Es ist wirklich eine beeindruckende Kulisse!
Abends sind wir dann endlich im Grand Canyon angekommen und können gut nachvollziehen warum er GRAND Canyon heißt- kein Größenverhältnis zu den vorherigen Canyons.
Nachts mussten wir unser Kartenschreiben am Lagerfeuer abbrechen, da es anfing zu regnen…..später kam heftiger Nebel auf…..in der Nacht sind wir aufgewacht, da unser Zelt den Schneemassen nicht mehr standhalten konnte. Es hatte angefangen zu schneien - morgens um 6h haben wir bei 20cm Schnee unser Lager am Desert View Point/Grand Canyon abgebaut. Die Folgen des Wetterchaos sind ein total verschmutztes Zelt und eine Delle im Auto ;-) !
Nach einer heißen Dusche und einem leckeren Frühstück kam die Sonne langsam raus und der Schnee fing an zu schmelzen. Mittags war der ganze Spuk vorbei und wir konnten tatsächlich bei warmen Sonnenschein den Rest des Tages mit Erkundung des Canyons inkl. Hinunter klettern verbringen.

Tag 4 Rafting

Sonntag Morgen hat uns der Wecker um 6h aus dem Schlafsack geklingelt, da wir um 7h am Treffpunkt für unseren heutigen Ausflug sein mussten: White Water Rafting auf dem Colorado River.
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns zunächst den Fluss entlang treiben lassen und die Sonne genossen. Nach einer Picknick Pause an einem kleinen Strand ging das “White Water Rafting“ (weißes Wasser, da das Wasser an diesen Stromschnellen so aufgeschäumt ist) los. Der erste Rapid “Little Dolores“ sollte uns einstimmen, doch die Stromschnelle hatte es schon ganz schön in sich, so dass wir danach bereits klitsch nass waren. Einmal nass macht es umso mehr Spaß und so haben wir die weiteren 12 Rapids der höchsten Kategorie bewältigt. Wir hatten dabei aber teilweise echt mühe nicht aus dem Boot zu fallen.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Tag 3 National Parks nahe Moab

Bei Sonne gefrühstückt und ab gings auch schon los aus Moab in die nahegelegenen Parks “Dead Horse Point“ und “Canyonlands“.


Der Dead Horse Point State Park ist ein schöner Canyon durch den sich der Colorado River schlängelt. Er trägt diesen Namen, da früher die Cowboys dort die wilden Mustangs zusammengetrieben haben und manche der edlen Tiere im wahrsten Sinne den Abgrund runtergegangen sind.

Der Canyonlands National Park ist in drei Bereiche aufgeteilt, von denen wir “The Needles“ und “Island in the Sky“ bewandert haben. Per Auto und zu Fuß haben wir uns zuerst “Island in the Sky“ angeschaut. Von diesem Teil des National Parks hat man einen unglaublichen Ausblick.


In “The Needles“ haben wir zum Abend hin direkt neben den kleinen steilen Felsspitzen(Needle=Nadel) zum Sonnenuntergang gepicknickt.

Tag 2 Colorado- Moab

Durch die verschneiten Rockies ging es westwärts in Richtung Utah. Unser Ziel für den Tag: Moab und genauer gesagt der Arches National Park(Arch=Bogen). Der erste National Park von vielen auf unserer Reise und ganz sicher einer der Sehenswertesten. Mit dem Auto haben wir eine Runde durch den Park gedreht und bei den unzähligen Highlights des Parkes sind wir ausgestiegen und haben kurzerhand die mehr als 150 Millionen Jahre alten Felsformationen erklommen, um die verschiedenen Arches aus der Nähe zu sehen. – Beeindruckend!
Am Abend haben wir dann nahe dem Colorado River in Moab unser Zelt aufgeschlagen und wurden am nächsten Morgen mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel geweckt.

Tag 1 Omaha- Dillon/Colorado

Am Donnerstag ging es tatsächlich los auf unseren so lang ersehnten ROADTRIP, der uns in den nächsten Wochen von good old Nebraska über viele schöne Zwischenstopps bis nach Hollywood führen soll.
Der erste Tag stand unter dem Motto “so viele Meilen wie möglich“ mit unserem Pontiac Vibe.
Es ging von Omaha in Nebraskas Hauptstadt Lincoln, wo wir das Stadion unserer Huskers und das Capital besichtigt haben. Weiter ging es durch Nebraskas Prärie mit Zwischenstopp in einem ehemaligen Fort nach Colorado. Nach 13 Stunden auf der Interstate haben wir uns im verschneiten Dillon nahe Vail/Colorado ein Zimmer in einem Hotel genommen. Am nächsten Morgen war unser Auto mit einer Zuckerschicht überzogen und wir haben einen Ausflug innen Schnee gemacht bevor es wieder zurück auf die Interstate ging.

Montag, 12. Mai 2008

Good Bye Big O

Ich hatte diesen Blog damit eröffnet Euch zu erklären, dass es immer mein Traum war einen Teil meines Studiums im Ausland zu absolvieren.
Nun, gute acht Monate später, habe ich die letzten Klausuren meines Studiums in den USA erfolgreich geschrieben und sage meiner Heimat im Mittleren Westen “Auf Wiedersehen“. Die Zeit in Nebraska war mehr als ich mich je erträumt hatte - vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich werde sie nie vergessen, genauso wie meine Buddies aus dem Party-Appartment 232, die Sig-Ep’s (Sigma Phi Epsilon), die anderen Exchange-students und natürlich die Rednecks aus Crofton.
Ich bin mir sicher, dass ich in einpaar Jahren mich den Worten des ehemaligen UN Generalsekretärs Kofi Annan anschließen kann, der einmal gesagt hatte: “The focus which I found as an international student has never failed me. Perhaps, it was that experience that set me on the road to where I am now.”
Ich hoffe ihr habt die Berichte von mir gerne verfolgt und würde mich freuen, wenn ihr auch in den nächsten Tagen mal wieder auf www.weg-issa.de.vu reinschaut. Ich bekomme nämlich kräftige Unterstützung beim bloggen durch meine Amazone, mit der ich nun Amerika im Doppelpack unsicher machen werde.