Mittwoch, 26. März 2008

Blackout !

Nicht wie ihr jetzt alle denkt… Ach, die Amis haben so ein marodes Elektrizitätsnetz, da hat es den Phillip im Wilden Westen mit einem der berühmt berüchtigten “Blackouts“ getroffen. Aber ich muss euch leider enttäuschen, der Grund warum ich nun seit Tagen ohne Strom auskommen muss ist BJ. BJ aka Benjamin Joseph ist mein begnadeter Mitbewohner, der vergessen hat unsere Rechnung bei den Stadtwerken zu zahlen.
Angekotzt vom Kerzenlicht und der Ruhe in unserem Appartement hab ich kurzer Hand unsere Außenbeleuchtung, die vom Vermieter zentral betrieben wird, in eine Steckdose umgebaut. Ohne Sinn und Verstand haben wir dann einige Mehrfachsteckdosen zusammengesteckt, um Lampen, Heizlüfter, Musikanlage, Kocher, XBOX 360, Verstärker und natürlich unseren 60 Zoll Flachbildfernseher betreiben zu können.

But who cares..?...
…rock on auf Fremdrechnung bis der Stromzähler glüht!

Freitag, 21. März 2008

Springbreak aka Leberschaden

Statt nackter Haut, Sonne und Strandparade im Rentnerparadies Florida, hab ich mich lieber über die Springbreak in der Nähe der großen Seen aufgehalten.
Zum Start hab ich in Chicago zwei Tage den irischen Nationalfeiertag “St. Patricks Day“ gefeiert. Wie wir es von unseren irischen Freunden gewöhnt sind- feucht fröhlich. Es wurde das Alkoholgesetz nicht geachtet und mit Bierchen in der Hand habe ich mir die St.Patty Parade und natürlich auch den grün gefärbten Fluss in Chicago angesehen. Das gesamte Ereignis war in irischem grün gefärbt- von den Klamotten über Bier bis hin zum Chicago River. Das Fest war so ein Spass, dass Stefan und ich bis in den Morgen getanzt haben und morgens grün vor Übelkeit aufgewacht sind- schöner irischer Kater ;-)
Von Chicago gings zu nem Kumpel, der an der University of Michigan studiert. Da offiziell der St. Patricks Day erst am Montag ist, wisst ihr natürlich wie der Tag abgelaufen ist. Gestartet mit grün gefärbten Fajita beim Mexikaner und geendet mit grünem Bier morgens im Club. Nach zwei Nächten in Michigans größten Studentenstadt ging es nach Detroit City, wo wir uns neben Downtown und fetten Villen am Grosse Pointe auch das Ford Werk “Rouge“ angeschaut haben. Ganz interessant an dem Werk, Ford fertigt die Pickups vom Rohstahl bis hin zur Auslieferung in 72 Stunden. Aus Detroit ging es in dann in Richtung Nord Michigan durch die schäbigen Viertel Detroits und am Trailerpark an der 8mile vorbei, wo Eminem aufgewachsen is. Im Norden Michigans gabs dann Natur pur an den noch teilweise gefrorenen Großen Seen.

Fazit: St.Patty muss man erlebt haben –seht ihr ja an den Pics unter “Springbreak“!

Dienstag, 4. März 2008

Foo Fighters - Hell yeah, we made it!


Nix los in Omaha oder watt? Am Donnerstag ging es in die 15 Meilen entfernten Council Bluffs zum grandiosen Konzert.
Für satte 2,5 Stunden haben Austin, B-rock und der verrückte Hannoveraner zu richtig feinem und sauberem Rock mit zwischenzeitlichem Akustikpart einer unbekannten Band aus Kalifornien gerockt. Als Vorband gab’s “Against Me!“ und “System of a Down“, aber wen interessieren die Vorbands wenn man am Bierstand mit nem Euro-Wechselkurs von 1,5 sich wesentlich besser amüsieren kann.

Fazit: Amerika etwas zurückhaltender beim Pogen, aber die Hände tragen einen trotzdem ;-)