Montag, 27. August 2007

Tornado B-Day Happening


Pünktlich zu meinem Geburtstag gab es abends die erste Tornado-Evakuierung. Nicht verwunderlich, da Omaha in der sogenannten Tornado Alley liegt. Die Stadt wurde durch unaufhörlichem Lärm der Sirenen alarmiert in die Bunker zu gehen. Und so zogen auch wir in den universitätseigenen Bunker (siehe Photo).
Zum Glück kam der Tornado nicht bis auf den Erdboden, so dass Schlimmeres ausblieb. Folge des T-Storms: für einige Stunden war der Strom weg und einpaar Bäume waren entwurzelt.
Aufgrund des Happenings fiel mein geplantes B-Day BBQ aus -aber nicht weiter schlimm- wir haben dafür im Steakhouse auf meinen 25. angestoßen.

Dienstag, 21. August 2007

Roadtrip



Route:
Sioux Falls - Badlands - Mount Rushmore - Blackhills - Custer State Park

Meinen ersten rund 2200km Roadtrip hab ich mit Ralf und Stefan am Wochenende absolviert. In unserem Buick Regal GS ohne Tankanzeige und Kühlerproblem haben wir uns aus Omaha in Richtung Norden aufgemacht. Unseren ersten Stopp legten wir an den Wasserfällen in Sioux Falls ein. Anschließend ging es hunderte Meilen einfach die Interstate geradeaus Richtung National Park Badlands. Die Badlands sind gigantische Felsformationen, die sich im Laufe der Jahrhunderte durch Verwitterung herausgebildet haben, und sich urplötzlich aus dem Nichts der Great Plains erheben.
Nach Übernachtung in einem typisch amerikanischen Motel in einem 800 Seelendorf sind wir früh morgens gestärkt von wabbeligen Toast in Richtung Mount Rushmore aufgebrochen. Die ab 1927 in 14 Sommern herausgemeißelten Präsidentenköpfen von G.Wahington, T.Jefferson, T.Roosevelt und A.Lincoln lagen früh morgens noch im Nebel. Später wurde es ein sonnenüberfluteter Tag den wir neben Büffeln, Antilopen, Rehwild, Wildpferden und Präriehunden in den Blackhills verbracht haben. Die Blackhills sind eine riesige Region, die sich von South Dakota bis hin nach Nebraska und Wyoming zieht und mehrere National Parks enthält wie eben z.B. den Custer State Park mit einer Größe von 194256km². Über Highways gings zurück nach Omaha. (Zur Vergrößerung des Photos einfach anklicken oder alle Bilder im Web-Album anschauen!)

Donnerstag, 16. August 2007

HANNOVER – Omaha ein Traum in 30 Stunden

Den ICE ab Hannover, den Flieger ab Mainhattan über Cincinnati ins warme leuftfeuchte Omaha. Nach etwa 30 Stunden hatten wir es geschafft und konnten unsere Koffer in unsere Zimmer im University Village Òmaha/USA schleppen.
Mittlerweile sind wir hier alle kräftig am organisieren, auspacken und ,wie ihr auf dem Bild auch sehen könnt, mit etwas Improvisation am Einrichten unserer Zimmer.

Es geht zwar mühselig voran, was die einzelenen Dinge wie Konto einrichten, Auto kaufen und Co angeht aber….läuft!

Dank des hilfsbereitesten Bänkers -Andrew my man-, den ich bisher je traf, haben wir ein Mietauto bis sich dann hoffentlich bald mein Traum von einem richtigen amerikanischen Straßenkreuzer mit 12V, Länge von min. 5m und 20l Spritverbrauch erfüllt.

Also mir geht es hier prächtig bei Temperaturen um die 33°C erkundige ich das Unigelände. Das Ganze wird Tag und Nacht musikalisch durch den Krach Zikaden untermalt und macht so die ersten Tage zu einer Art Urlaub. Aber dies wird sich schlagartig ändern, sobald die Uni beginnt.